Fortbildung für ehrenamtliche und hauptamtliche Multiplikator*innen – online Angebot

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— online möglich —

Kinder und Jugendliche erleben den Medienkonsum ihrer erwachsenen Begleit- und Vorbildpersonen meist mit und lernen schnell mit Medien umzugehen. Aber welche Wirkung haben Medien auf Kinder und Jugendliche und wie können sie durch die Jugendleiter*innen oder Multiplikator*innen sinnvoll an Medien herangeführt werden?
Als Nutzer*innen sind wir täglich mit den Themen aus den Modulen zugange, verbinden jedoch gleichzeitig eine große Ohnmacht oder Gleichgültigkeit mit einem alters- und zielgruppengerechten Umgang mit den Themen. Meist finden sich Jugendleiter*innen, Lehrkräfte und Pädagog*nnen oft in der Rolle der “erhobenen Zeigefingerpädgogik” wieder, ohne selbst überzeugt davon zu sein. Dies ist oft wenig nachhaltig und führt nicht zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik.
Für Multiplikator*innen und Pädagog*innen ist es eine ganz besondere Herausforderung jungen Menschen anschaulich und praxisnah auf Augenhöhe Themen der Digitalisierung und den verantwortungsvollen Einsatz von digitaler Technik zu vermitteln. In der Fortbildung wird auf verschiedene Informationsmöglichkeiten und Hilfestellungen eingegangen, ausprobiert und für den Arbeitsalltag aufbereitet. Im Zentrum steht die Sensibilisierung des eigenen Wertekanons in Hinblick auf die digitale Ethik und die Auswirkungen seines Handelns im Netz.
Im Praxisteil stehen digitale Tools im Mittelpunkt. Denn ein kompetenter, kreativer und lebensweltnaher Einsatz von Medien ist für die Jugendliches in ihrer Teilhabe an der Gesellschaft von großer Bedeutung. Dafür stellen medienpädagogische Projekte einen vielfältigen Zugang dar. In der Fortbildung werden Beispiele vorgestellt und gemeinsam ausprobiert. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Frage von Rechten und Verwertung gelegt. In der medienpädagogischen Praxis sollte das Thema großgeschrieben werden. Die Fortbildung zeigt auf, welche Möglichkeiten und Grenzen es gibt, damit Medienprodukte, Bild-, Ton- und Videoaufnahmen von Kindern oder Jugendlichen veröffentlicht werden dürfen. In vier Zeitstunden vermitteln Fachreferent*innen Grundlagen der Medienpädagogik, die bei der Planung eines eigenen medienpädagogischen Projekts helfen sollen. Multiplikator*innen können nach der Fortbildung sicher mit verschiedenen Beteiligungstools, Videokonferenz-Plattformen, Social Media-Plattformen und Programmen zu Medienproduktion umgehen. Sie erwerben durch die Teilnahme Kenntnisse, mit denen sie es Jugendlichen ermöglichen können, sich digital zu beteiligen sowie auszuprobieren, aber auch sicherzustellen, dass ihr Schutz gewährt ist.

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